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Geschlechtergerechte Kirche

Termine

Termine zu Aktionen und Veranstaltungen, mit denen kfd-Gemeinschaften und weitere Gruppen für eine geschlechtergerechte Kirche eintreten, können gemeldet werden an geschlechtergerechte-Kirche@kfd-paderborn.de , um in der Terminliste veröffentlicht zu werden.

Bitte die Veranstaltergruppe und eine Kontakt-Mailadresse angeben.

zur Terminliste. Aktionen und Veranstaltungen für eine geschlechtergerechte Kirche

 

 

12 Frauen. 12 Orte. 12 Predigten.

Zum Tag der Apostelin Junia am Sonntag, 17. Mai, organisiert der kfd-Bundesverband eine Premiere. Erstmals werden zwölf Frauen, die als Geistliche Leiterinnen oder Begleiterinnen in der kfd aktiv sind, an zwölf Orten bundesweit an demselben Tag predigen. Mit ihrer Teilnahme wollen die Frauen deutlich machen, dass sie unbeirrt ihrer Berufung folgen, und tragen ihre Forderung nach einer geschlechtergerechten Kirche dorthin, wo es an Gleichberechtigung bislang fehlt: in die katholischen Kirchen. Mechthild Wohter, seit 2012 Geistliche Begleiterin der kfd Heilig-Kreuz und im Bezirk Soest, predigt am Sonntag um 10.30 Uhr in der Heilig-Kreuz-Kirche in Soest. Propst Dietmar Röttger wird den Gottesdienst leiten und die Schola gestaltet den Gottesdienst mit.

Eigentlich war vorgesehen, dass alle zwölf Frauen in einer Eucharistiefeier predigen. Dies ist bedingt durch die Corona-Krise nicht überall, so dass einige Frauen ihre Predigten vorab als Podcast oder Video aufnehmen.

An der Motivation von Mechthild Wohter, sich am Predigerinnentag zu beteiligen, ändert das nichts. „Ich bin überzeugt, dass auch Frauen berufen sind, das Wort Gottes zu verkünden und auszulegen. Das bereichert das Leben in den Gemeinden. Deshalb mache ich beim Predigerinnentag mit“, so die 62-Jährige.

Mechthild Wohter hat nach ihrem Studium der Religionspädagogik vier Jahre als Gemeindereferentin gearbeitet und war anschließend für die Diakonie in der Ambulanten Familienhilfe als Systemische Familienberaterin tätig. Sie lebt in Soest, ist verheiratet und hat drei Kinder sowie zwei Enkelkinder.

Durch einen Übersetzungsfehler dachte man jahrhundertelang, es handele sich bei Junia um einen Mann namens Junias. Erst die Einheitsübersetzung2016 stellte diesen Fehler richtig.

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Hintergrundmaterial zum Predigerinnentag, der ein Beitrag ist zur Initiative des Katholischen Bibelwerks und der Arbeitsstelle für Frauenseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz zum internationalen Jahr des Wortes Gottes 2019/2020:
"Lasst Frauen predigen" Hintergrund: Lai*innenpredigt in der Eucharistiefeier
Flyer: "Jahr des Wortes Gottes" - Initiative "Frauen verkündigen das Wort"

"Gerecht" - Online-Gottesdienst am Tag der Hl. Katharina von Siena 29.4.2020

Ein Online-Gottesdienst unter dem Leitwort „gerecht“ lud am 29. April 2020, dem Gedenktag der bekannten Kirchenlehrerin und Heiligen Katharina von Siena zum Gebet für mehr Geschwisterlichkeit in Kirche und Gesellschaft ein.

An der Vorbereitung waren neben Mitarbeiterinnen des Erzbischöflichen Generalvikariates die kfd und andere Frauenverbände sowie das Diözesankomitee beteiligt. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand das Gleichnis vom Richter und der Witwe (Lk 18, 1-8), in dem es um Gerechtigkeit und Mut geht. In unterschiedlichen Statement berichteten Frauen und Männer von Erfahrungen, Erlebnissen und Wünschen, die für sie Gerechtigkeit und Mut ausdrücken.

Dieser Gottesdienst war ein erster Schritt der zweiten Frauenkonferenz im Erzbistum Paderborn, bei der im Dezember 2019 rund 250 Frauen miteinander in Austausch kamen.

Die Idee zu diesem Gottesdienst ist Schritt für Schritt entstanden, seit im Januar damit begonnen wurde, die Ergebnisse der Frauenkonferenz zu bündeln. Oft wurde dort der Eindruck geäußert: Die Perspektive von Frauen wird in der Kirche nicht in dem Maße berücksichtigt, wie es eigentlich möglich und im Sinne der Taufberufung aller auch wünschenswert wäre. „Das umfasst den Einsatz von Frauen in verschiedenen kirchlichen Aufgaben. Aber auch im spirituellen Bereich findet die Sicht von Frauen auf Bibeltexte, auf ihren Alltag, auf Glauben und Leben noch zu wenig Gehör“, sagt Dr. Annegret Meyer, Theologin und Leiterin der Abteilung „Glauben im Dialog“ im Erzbischöflichen Generalvikariat.

Nach der Frauenkonferenz wurde als Ziel angepeilt, im Verkündigungsdienst aller Getauften mehr Dialog zu erreichen. Dafür konnte an eine bestehende Initiative „angedockt“ werden: Die Arbeitsstelle Frauenseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz hat in Kooperation mit dem Katholischen Bibelwerk für 2019/2020 die Aktion „Frauen verkünden das Wort“ aufgelegt. Hier werden Impuls- und Predigttexte von Frauen aus unterschiedlichen Kontexten gesammelt – am Ende ist eine gemeinsame Publikation geplant. Inspiriert durch diese Aktion entstand – noch vor der Corona-Krise –die Idee, Workshops zu Bibelauslegung, Alltags- und Glaubenssprache für Frauen anzubieten. Diese Workshops sollten mit einem Gottesdienst verbunden werden, damit die Workshop-Teilnehmerinnen ihre Impulse direkt auch praktisch einbringen konnten.

Weibliche Vorbilder sollten mit ihren Gedenktagen als „Patinnen“ über den jeweiligen Terminen stehen. Der Auftakt sollte der 29. April sein, der Gedenktag der heiligen Katharina von Siena. Die Heilige lebte im 14. Jahrhundert, hatte unter anderem das offizielle Predigtrecht der Kirche und war Beraterin des Papstes. „Insofern ist die heilige Katharina ein gutes Verkündigungs-Vorbild für Frauen“, erklärt Dr. Annegret Meyer, die darin ein Zugehen auf Initiativen katholischer Frauenverbände sieht, die seit 23 Jahren den 29. April für sich als „Tag der Diakonin“ begehen. Das könne als Zeichen der Annäherung verstanden werden in dem Bewusstsein, dass manch kritische Frage zunächst unbeantwortet bliebe.

Unterschriftenaktion: Für eine geschlechtergerechte Kirche

Macht euch stark für eine geschlechtergerechte Kirche

Eine Kirche, die zu den wichtigen Fragen und Themen gehört werden und glaubwürdig sein will, muss Geschlechtergerechtigkeit vorleben. Davon sind wir überzeugt. Mit der kfd-Aktionswoche vom 23. bis 29. September 2019 wurde bundesweit die Aufmerksamkeit auf genau dieses Thema gelenkt.

Machen Sie auch mit? Sind Sie dabei? Geben Sie Ihre Stimme für eine geschlechtergerechte Kirche?  Dann klicken Sie hier.

Bis Ende Dezember 2019 wurden Unterschriften für eine geschlechtergerechte Kirche gesammelt, die durch den kfd-Bundesvorstand am 2. März 2020 der Deutschen Bischofskonferenz bei ihrer Frühjahrsvollversammlung in Mainz übergeben werden. Mitglieder und Interessierte sind dazu herzlich eingeladen. Näheres auf kfd.de

Zum momentanen Zwischenstand der Unterschriftenzählung sagt Mechthild Heil, kfd-Bundesvorsitzende:
"Wir sind begeistert vom Erfolg dieser Aktion. Uns war bewusst, dass vielen Frauen (und auch Männern) der Wunsch nach einer Erneuerung der Kirche unter den Nägeln brennt. Über 100.000 Unterschriften sind ein eindrücklicher Beweis dafür. Er bestärkt uns in unserem Tun, und jetzt werden wir erst recht nicht lockerlassen. Vielen Dank an alle, die so tatkräftig mitgesammelt haben."

Mehr Informationen und Material zum Thema gibt es hier.

 

 

 

Menschenkette in Schmallenberg am 20.9.2019

Stellt euch in die Reihe – für eine geschlechtergerechte Kirche!

„Stellt euch in die Reihe – für eine geschlechtergerechte Kirche“. Diesem gemeinsamen Aufruf des kfd-Bezirksteams Schmallenberg-Eslohe und des kfd-Diözesanleitungsteam waren am Freitagnachmittag, 20. September 2019 mehr als 170 Frauen und auch Männer gefolgt. Aus Schmallenberg und Umgebung, aber auch aus Meschede, Menden, Hamm, Hagen Bigge und Elspe waren sie in die Sauerlandstadt gekommen, um mit Plakaten und Purpurkreuzen ihr Forderung nach dem Zugang von Frauen zu allen Ämtern in der Katholischen Kirche deutlich zu machen. Die Menschenkette zog sich vom Schützenplatz bis zur Kirche über Schmallenbergs Weststraße.Mit einem Impuls inder Kirche endete die Aktion.

Mit dieser Aktion in Schmallenberg startete der kfd-Diözesanverband Paderborn die  kfd-Aktionswoche 2019.

Einen Eindruck vermittelt ein kurzer Videofilm auf Youtube      

Fotos sind im Foto- und Videoalbum zu finden.

Einladung zur Aktion - Vorderseite

Einladung zur Aktion - Rückseite

 

 

kfd-Aktionen vor Ort zu Maria 2.0 im Mai 2019

Viele kfd-Frauen machen sich stark für eine geschlechtergerechte Kirche.
Sie bringen sich aktiv in das Leben der Kirche vor ein: als Verantwortliche in Pfarrgemeinderäten, in Kirchenvorständen, als Geistliche Begleiterinnen, als Gemeindereferentinnen, als Sterbebegleiterinnen, als Lektorinnen, Katechetinnen usw. usw.

Diese gelebte Praxis zeigt: Frauen, die Zeit ist reif!

Im Rahmen der freien Initiative Maria 2.0 wurden kfd-Frauen an vielen Orten im kfd-Diözesanverband aktiv und haben mit ihren Aktionen u.a. die Forderung erhoben und verdeutlicht, dass eine Kirche der Zukunft eine geschlechtergerechte Kirche sein muss, in der auch Frauen zu den Weiheämtern zugelassen werden.

Bei einem Dialogabend "kfd trifft Maria 2.0", zu dem das Diözesanleitungsteam eingeladen hatte, haben sie ihre Erfahrungen ausgetauscht und untereinander Kontakte geknüpft. Ihre Aktionsideen und Erfahrungen stellen sie gerne anderen kfd-Frauen und kfd-Gemeinschaften als Anregung zur Verfügung:

Aktions-Steckbriefe

 

 

Dom in weiß 29.7.2019

Bei dem Dialogabend "kfd trifft Maria 2.0" entstand die Idee, als Zeichen der ausdrücklcihen Unterstützung der Forderung nach eine geschlechtergerechten Kirche an den Frauen-Gottesdiensten am Tag der Frauen in der Liboriwoche ein weißes T-Shirts, Blusen etc. teilzunehmen.
Mit einer Mail wurde dazu eingeladen - das Foto spricht für sich!