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Mentor berät weibliche Nachwuchskraft und bereitet sie auf Führungsaufgaben vor

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01.07.2020

Mentor Roland Schmitz (kfd-Diözesanpräses) und seine Mentee Rabea Krato, Dekanatsreferentin für Jugend und Familie im Dekanat Bielefeld-Lippe, bilden ein Tandem beim bundesweiten Projekt „Kirche im Mentoring - Frauen steigen auf“.

Der Festakt zum Abschluss des aktuellen Jahrgangs findet digital statt. Fotos: kfd-Diözesanverband

„Kirche im Mentoring - Frauen steigen auf“ lautet ein bundesweites Projekt zur Steigerung des Anteils von Frauen in Führungspositionen in der katholischen Kirche. An dem Mentoring-Programm, das vom Bonner Hildegardis-Verein und der Deutschen Bischofskonferenz organisiert wird, nahmen 17 Bistümer und Organisationen mit 55 Tandems teil.

Im Erzbistum Paderborn bildeten der Paderborner kfd-Diözesanpräses Roland Schmitz und Rabea Krato, Dekanatsreferentin für Jugend und Familie im Dekanat Bielefeld-Lippe, eines dieser Tandems.

Das Programm bietet weiblichen Nachwuchskräften die Möglichkeit, sich von berufserfahrenen Mentorinnen und Mentoren, die leitende Funktionen in der katholischen Kirche innehaben, beraten und auf Führungsaufgaben vorbereiten zu lassen. Zentrale Veranstaltungen mit Trainings, Impulsen und geistlichen Angeboten wechseln ab mit individuellen Beratungsgesprächen im Tandem und Möglichkeiten, zum Aufbau von karriererelevanten Netzwerken und Einholen von Feedback. Mentor Roland Schmitz und seine Mentee Rabea Krato arbeiteten ein Jahr lang als Team zusammen, das Fragen nach Zielen, Strategien, nächsten Schritten und anderem mehr besprach.

Den Bistümern bietet dieses Programm die Gelegenheit, die Kirche als frauen- und familien-freundlichen Arbeitgeber zu bewerben und weiterzuentwickeln, gezielte Nachwuchsförderung zu betreiben und die angekündigten Ziele zur Förderung von Frauen in der Kirche umzusetzen. Bei einem digitalen Festakt zum Abschluss des aktuellen Jahrgangs von "Kirche im Mentoring" erklärte Erzbischof Hans-Josef Becker: Da ist noch Luft nach oben.“ Das Erzbistum Paderborn werbe auf verschiedenen Wegen für weibliche Führungskräfte. So werde angeboten, entsprechende Stellen in Teilzeit auszuüben, es gebe vermehrt Möglichkeiten zum Home-Office und es gingen erste sogenannte Führungstandems an den Start. "Führung im Team wird als eine Möglichkeit gesehen; sie ist in den Prinzipien der Organisation im Erzbischöflichen Generalvikariat grundgelegt", so Becker. Laut Hildegardis-Verein haben sich für die nächste Runde mit 64 Frauen so viele Interessentinnen gemeldet wie noch nie zuvor.