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Projekt "Himmlisch weiblich" mit Bildhauerin Nina Koch

< Mechthild Wohter predigt von Geistkraft, Mutkraft und Trotzkraft
08.06.2021

Die Frauen von St. Kunigunde in Bielefeld haben das Projekt initiert. Zum Begleitprogramm gehört ein Gottesdienst in der Thomas Morus-Kirche.

Bildhauerin Nina Koch hat viele sakrale Skulpturen geschaffen.

Gisela Jistel-Brosig begrüßt die Gäste.

Eva Daudel ist Mitgestalterin der Messfeier.

Roland Schmitz, Mechthild Burk, Mechthild Wohter, Katharina Brechmann und Dorothee Brünger vom Diözesanleitungsteam leben "kfd in Kirche".

In der neu gestalteten Kirche St. Thomas Morus in Bielefeld-Sennestadt vereinte ein Frauengottesdienst zwei außergewöhnliche kfd-Veranstaltungen auf Orts-, Diözesan- und Bundesebene. Diözesanpräses Roland Schmitz zelebrierte eine Messfeier zum diözesanen Projekt „Himmlisch weiblich“, das die kfd-Gruppe St. Kunigunde in Bielefeld initiiert hat. Unter dem Motto „12 Frauen. 12 Orte. 12 Predigten.“ organisierte der Bundesverband am Tag der Apostelin Junia zum zweiten Mal den Predigerinnentag. Zu den bundesweit Berufenen gehörte die Geistliche Begleiterin des Diözesanverbands Paderborn, Mechthild Wohter, die in Sennestadt predigte.

70 ökumenisch handelnde Frauen der kfd St. Kunigunde haben die Bildhauerin Nina Koch entdeckt. Im Fokus der künstlerischen Arbeiten steht die Auseinandersetzung mit christlichen, biblischen Themen. So entstanden viele sakrale Skulpturen. Sehr häufig sind es kraftvolle, entschlossene und mutige Frauenfiguren. Um Nina Koch und ihr Werk bekannter zu machen, konzipierte die kfd-Gruppe 2020 einen fünf Kilometer langen „Skulpturenspaziergang“ durch die Altstadt Bielefelds. In einem eigenen Flyer ist er dokumentiert und kann auch in Corona-Zeiten allein oder in Begleitung der Initiatorinnen erlebt werden. Die Ansprechpartnerinnen Beate Rasche-Schürmann und Gisela Jistel-Brosig sind unter beate.r-s@rasche-schuermann.de und jistelbrosig@gmail.com erreichbar.

Beim Umbau der katholischen St. Thomas Morus-Kirche im Jahr 2020 hatte die Idee einer späteren Nutzung auch für nichtsakrale Angebote wie Ausstellungen und Konzerte eine hohe Bedeutung. Mit den gezeigten Skulpturen von Nina Koch sollte die erste Kunstausstellung in dieser Kirche realisiert werden. Wegen der Corona-Beschränkungen muss die für dieses Frühjahr angekündigte Ausstellung „Skulpturenraum Kirche - Distanz und Nähe, Skulpturen von Nina Koch“ in Kooperation mit dem Kulturkreis im Sennestadtverein 2022 nachgeholt werden. Auch das Begleitprogramm wird neu geplant. Zur Ausstellung erscheint ein Katalogheft mit Texten zu den Skulpturen, das Interessierte unter info@nina-koch.de erwerben können.

 

„Wir freuen uns, dass wir diesen Frauengottesdienst nicht verschieben müssen. Da die Zahl der Teilnehmenden auf 40 beschränkt ist, waren wir schnell ausgebucht“, begrüßte Gisela Jistel-Brosig die Gäste in der stimmungsvoll illuminierten Kirche. Mechthild Wohter machte deutlich: „Junia steht in Verbundenheit mit allen Frauen, deren Berufungen und Charismen nicht gesehen werden. Eine Skulptur der Apostelin, geschaffen von der Bildhauerin Nina Koch, würde mir sehr gut gefallen.“ Diözesanpräses Roland Schmitz dankte der Geistlichen Begleiterin für ihre starken Inhalte. Sie würde hier in Bezug zum Predigerinnentag die ganze Diözese vertreten. Die musikalische Begleitung von Flötistin Heti Schmidt-Wissing und Tina Gellert am Saxophon bot die passenden spirituellen Schwingungen. Mit ausgewählten Texten beteiligten sich Gisela Jistel-Brosig und Eva Daudel an der Gestaltung der Messfeier.