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Sammlung für das Müttergenesungswerk ist verschoben auf den Herbst

< Gerecht - Online-Gottesdienst am Tag der Hl. Katharina v. Siena
04.05.2020

Aufgrund der Corona-Pandemie wird bundesweit die jährliche Sammlung des Müttergenesungswerks auf den Zeitraum vom 7. September bis 4. Oktober 2020 verschoben.

An der Sammlung des Müttergenesungswerks, die in der Regel rund um den Muttertag stattfindet, beteiligen sich jedes Jahr viele kfd-Gemeinschaften mit unterschiedlichsten kreativen Sammlungsideen.

Wir hoffen, dass es vielen kfd-Gemeinschaften möglich ist, sich auch in dem neu-geplanten Sammlungszeitraum an der Sammlung zu beteiligen, und danken jetzt schon für das Engagement.

Mit der Sammlung unterstützen sie Mütter und pflegende Angehörige in schwierigen finanziellen Situationen direkt mit einem Zuschuss für eine Kur. Da das Müttergenesungswerk keine öffentliche Regelförderung erhält, ist es auf Spenden angewiesen.

In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Anzahl der Mütter mit Erschöpfungssyndrom, Burn-Out, Schlafstörungen oder akutem Zeitdruck um fast 40 Prozent erhöht. Auch pflegende Angehörige sind vielfach überlastet und erschöpft. Die Belastungen sind kein Zeichen dafür, dass Frauen individuell versagen, sondern gesellschaftlich bedingt.

Die kfd setzt sich für die Gesundheit von Müttern, Kindern und Familien ein und engagiert sich in der Katholischen Arbeitsgemeinschaft Müttergenesung (KAG). kfd-Bundesvorstandsmitglied Lucia Lagoda ist Bundesvorsitzende der KAG Müttergenesung. Diese ist ein Zusammenschluss von vier katholischen Verbänden, die sich seit über 80 Jahren für die Müttergenesung und seit einiger Zeit auch für Pflegende Angehörige stark machen.
Neben der kfd sind der Katholische Deutsche Frauenbund, der Deutsche Caritasverband sowie die Caritas-Konferenz Deutschland beteiligt. In der KAG wirken 21 Fachkliniken und 350 Beratungs- und Vermittlungsstellen mit.

Eine besondere Auszeichnung ist am 6. März 2020 dem Müttergenesungswerk (MGW) zuteil geworden: Als erste Mütterorganisation hat sie den Mestemacher Preis erhalten.
Das Gütersloher Familienunternehmen fördert seit dem Jahr 2000 die Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Besonders vorbildliche Menschen und Einrichtungen zeichnet das Unternehmen jährlich mit einem Preis aus, der mit 5.000 Euro dotiert ist.
"Dass uns diese wertschätzende Auszeichnung im Jahr unseres 70. Jubiläums zuteil wird, freut uns ganz besonders. Der Preis ist für uns Ansporn und Herausforderung, weiterhin die ganzheitliche und gendersensible Gesundheit von Müttern, Vätern, Kindern und Pflegenden Angehörigen zu fördern", so Lucia Lagoda.

Wer mehr über die Arbeit der Katholischen Arbeitsgemeinschaft für Müttergenesung im Erzbistum Paderborn wissen möchten, kann sich gerne an die beiden kfd-Vertreterinnen im Vorstand der Kath. Arbeitsgemeinschaft wenden:
marianne.voellmecke@kfd-paderborn.de und sibylle.kraemer@kfd-paderborn.de