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50 Frauen informieren sich bei diözesanem Online-Austauschtreffen

< "Frauenstimmen" zum Ökumenischen Kirchentag
08.05.2021

Monika Bunsen, Gabriele Kaufhold und Martina Hollmann (v.l.) übernehmen Verantwortung.

Drei ehrenamtlich aktive Frauen aus Arnsberg übernehmen Verantwortung im kfd-Diözesanverband. Monika Bunsen, seit 2016 im Leitungsteam, ist jetzt stellvertretende Vorsitzende im geschäftsführenden Vorstand. Gabriele Kaufhold verstärkt als neues Mitglied das Diözesanleitungsteam und Martina Hollmann komplettiert als dritte Frau den neu etablierten Finanzausschuss. Per Briefwahl wurden sie von den Delegierten aus den Pastoralen Räumen des Bistums in ihren Ämtern bestätigt. Vorgestellt hatten sich die drei Kandidatinnen bei einem Infotag, der als Online-Veranstaltung stattfand. Zur Abstimmung in schriftlicher Form kamen auch der Jahresabschluss 2020 und die Entlastung des Diözesanleitungsteams.

Die Diözesanvorsitzende Katharina Brechmann begrüßte 50 Delegierte aus dem ganzen Bistum. „In der kfd haben wir längst bewiesen, dass wir digital unterwegs sind“, bekundete sie ihre Freude darüber, dass die Frauen virtuelle Formen von Gemeinschaft für sich entdeckt haben. Die Geistliche Begleiterin des Diözesanverbands, Mechthild Wohter, leitete das Treffen mit einem mutmachenden Impuls ein. Fotos aus dem neuen kfd-Diözesanbüro am City-Knotenpunkt Marienplatz machten Lust auf Besuche in der Geschäftsstelle, sobald die Pandemie es wieder zulässt. Die Teilnehmerinnen lernten die neuen Arbeitsstrukturen im Diözesanleitungsteam kennen. Die Frauen in den verschiedenen Aufgabenbereichen werden jeweils von einer hauptamtlichen Referentin unterstützt. Die Geschäftsführerin Silvia Stiewe sah in der strategischen und inhaltlichen Ausrichtung des Diözesanverbands auf allen Ebenen eine wichtige Zukunftsaufgabe. Sie erklärte, die Frauen im Leitungsteam hätten damit begonnen, bestehende Aufgabenfelder zu sortieren. Laut ihrer Entscheidung seien die Arbeiten in die Bereiche Gruppenbetreuung und Beratung, Unterstützung von Vorständen und Mitgliederwerbung, kfd als Kirche, kfd in Gesellschaft und kfd Geschäftsführung verteilt worden. Die Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten für die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Arbeiten würden neu bewertet.

Katharina Brechmann sowie die stellvertretenden Vorsitzenden Mechthild Burk und Monika Bunsen verantworten mit Silvia Stiewe die Geschäftsführung des Verbands. Sie bilden die Schnittstelle in das Bistum, zu anderen Diözesanverbänden und zum Bundesverband.

Marianne Völlmecke und Mechthild Burk koordinieren mit der Diözesanreferentin Marita Melzer den Bereich „Gruppenbetreuung und Beratung“. Mit im Boot sind professionelle Praxisbegleiterinnen und erfahrene Beraterinnen in Verbandsfragen, die sich in Video-Konferenzen auf ihre Einsätze in örtlichen kfd-Gruppen nach den Kontaktbeschränkungen vorbereiten.

Dorothea Lüke, Daniela Marienfeld und Monika Bunsen fokussieren sich mit den Referentinnen Franziska Mertens und Maria Schleyer auf den Bereich „Unterstützung von Vorständen und Mitgliederwerbung“. Dazu gehören das „Offene Büro“, Basistage und Angebote zur Vorstandsarbeit. Mit einer WhatsApp-News-Gruppe möchten sie neue, digitale Wege ausprobieren.

„kfd als Kirche“ steht auf der Agenda von Mechthild Wohter, Dorothee Brünger und Katharina Brechmann, die mit Diözesanpräses Roland Schmitz aktuell die einzigen Präsenzveranstaltungen anbieten können. Am 10. Mai lädt der Pastoralverbund Paderborn Nord Ost West mit Präses Roland Schmitz und Frauen aus dem Leitungsteam in der Herz-Jesu-Kirche zum Segnungsgottesdienst „Liebe gewinnt“ ein. Am Gedenktag der Junia, am 17. Mai ist Mechthild Wohter in der Thomas-Morus-Kirche in Bielefeld Sennestadt eine von zwölf Akteurinnen des bundesweiten kfd-Predigerinnentags. Diesen Gottesdienst zur diözesanen kfd-Aktion „Himmlisch weiblich“ zelebriert ebenfalls Roland Schmitz. Am 21. Juni und am 13. September finden die nächsten experimentellen Gottesdienste der Frauenkirche in St Kilian in Paderborn statt, die mit Frauen der Initiative Maria 2.0 vorbereitet werden. Fortgesetzt werden auch die Dialogabende „kfd trifft Maria 2.0“. Gespräche und Austausch für eine geschlechtergerechte Kirche sind am 23. Juni online und am 7. Oktober in Präsenz geplant. Gut angenommen werden Praxistipps für Online-Gottesdienste und der kommende Online-Themenabend „Bibel in gerechter Sprache“ am 28. Mai. Neue Geistliche Begleiterinnen in den Bezirken des kfd-Diözesanverbands haben die Urkunden erhalten. Ihre feierliche Beauftragung wird nachgeholt. Roland Schmitz erklärte, es zeichne sich bereits jetzt ab, dass der Diözesanverband für die Werl-Wallfahrt am 11. September mit Anmeldungen arbeiten müsse.

Für den Bereich „kfd in Gesellschaft“ setzen sich Dorothee Brünger, Dorothea Lüke und Marianne Völlmecke in Zusammenarbeit mit der Referentin Franziska Mertens ein. Sie möchten Frauen zeigen, dass die kfd als großer Verband eine starke Stimme in Politik und Gesellschaft ist. Mit den Wahl-Bausteinen des kfd-Bundesverbands werden sie vor den Bundestagswahlen für frauenpolitische Themen sensibilisieren. Weiter planen sie Online-Talkrunden mit Politikerinnen, lockere Stammtische zu den Themen Gleichstellung von Frauen und Nachhaltigkeit sowie die Beteiligung am Diskussionsthema des kfd-Bundesverbands „Legalisierung von Prostitution“.

Für alle Bereiche kümmert sich die Referentin Maria Schleyer um die Koordination der Bildungsveranstaltungen und der laufenden Öffentlichkeitsarbeit.

Mechthild Burk, Mitglied im Bundesvorstand, vermittelte den Frauen auf Bezirksebene einen eindrücklichen Blick auf die Arbeit und die umfangreichen Aufgaben der Bundesebene. Eine große Rolle spielen die zahlreichen Vertretungen in kirchlichen, politischen und gesellschaftlichen Gremien und Ausschüssen. Hier wird die kfd als Verband wahrgenommen und hat die Möglichkeit für Frauen und ihre Anliegen etwas zu bewegen. Am 4. Juni lädt der Bundesverband die Delegierten der Bundesversammlung, der Paderborner Diözesanverband entsendet acht Delegierte, zu einem Online-Studientag zum Thema Zukunft ein. Die aktuelle, kirchenpolitische Krise, gesellschaftliche Veränderungsprozesse und der demographisch bedingte Mitgliederrückgang haben starken Einfluss auf die Verbandsarbeit. Auf allen kfd-Ebenen im Verband gelte es, diese Herausforderungen anzunehmen und zukunftsfähige Schritte und Maßnahmen zu entwickeln, so Mechthild Burk abschließend.

Silvia Stiewe dankte den kfd-Delegierten aus den Pastoralen Räumen für die gute Beteiligung, viele Wortbeiträge und interessante Statements. In der Hoffnung auf eine präsente Diözesanversammlung im November 2021 verabschiedete sie im Namen des Leitungsteams die digitalen Gäste: „Kommen Sie uns gerne im neuen Büro besuchen, sobald es wieder möglich ist.“