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April 2020

Zuversicht

Foto: D. Brünger

7 Wochen ohne Pessimismus. Das ist das Motto der Evangelisch-Lutherischen Kirche in der jetzigen Fastenzeit.

Zuversicht bedeutet: ich vertraue auf eine gute Zukunft. Trotz mancher Widrigkeiten gebe ich nicht auf. Ich vertraue auf Gott, der mich stärkt und mich auch in schlechten Zeiten trägt. So kann Licht in mein Leben kommen und sich Freude in mir ausbreiten. Und ich kann andere mit meiner Freude anstecken.

In Zeiten von Corona reden alle von Ansteckung. Anstecken kann man sich auch an Stimmungen. Ich lasse mich lieber von Zuversicht anstecken als von Pessimismus.

Dazu steht im Matthäusevangelium Kapitel 6,26-34

„Seht euch die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht und ernten nicht, sammeln auch keine Vorräte in Scheunen – und Gott, Vater und Mutter für euch im Himmel, ernährt sie. Sollte es bei euch so viel anders sein? Könnt ihr euren Lebensweg auch nur um eine kurze Strecke verlängern, indem ihr euch Sorgen macht? Und was sorgt ihr euch um Kleidung? Betrachtet die Blumen auf den Feldern, wie sie sich im Wachsen entfalten: Sie mühen sich nicht ab und sie spinnen nicht. Doch ich sage euch: Nicht einmal Salomo in all seinem Glanz war schöner gekleidet als eine dieser Feldblumen. Wenn aber Gott selbst die Gräser auf dem Feld so kleidet, die heute da sind und morgen in den Ofen geworfen werden – warum fehlt euch dann das Vertrauen, dass Gott umso mehr für eure Kleidung sorgt? So hört nun auf, euch zu sorgen und zu fragen: Was sollen wir essen? Oder: Was sollen wir trinken? Oder: Womit sollen wir uns kleiden? Auf all dies richten die Menschen der Völker ihren Sinn. Gott, Vater und Mutter für euch im Himmel, weiß ja, dass ihr dies alles braucht. Sucht hingegen zuerst die gerechte Welt Gottes, und dies alles wird euch geschenkt werden. Sorgt euch deshalb nicht um morgen, denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Es reicht wenn jeder Tag seine eigene Belastung hat.“ (Bibel in gerechter Sprache)

Ich wünsche Ihnen, dass Sie gut durch diese für alle ungewöhnliche Zeit kommen.                                                                                                       Bleiben Sie gesund und zuversichtlich!

Dorothee Brünger