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01.12.2016

150 Geistliche Begleiterinnen - sechs Neue beauftragt


„Das ist ein kostbarer Tag. Wir feiern, dass es bereits seit 15 Jahren dieses Amt für Frauen in der Kirche gibt und heißen sechs Neue willkommen“, begrüßten Christa Mertens und Roland Schmitz vom Diözesanleitungsteam Engagierte aus dem ganzen Bistum. Die Geistliche Begleiterin und der Präses hatten zu einer Messfeier eingeladen, in deren Mittelpunkt die Beauftragung der neuen Geistlichen Begleiterinnen stand. Sie bildete den abschließenden Höhepunkt der diesjährigen Austauschtagung in der Bildungsstätte Liborianum in Paderborn. Zur festlichen Gestaltung am E-Piano trug Marcel Freimuth aus der Paderborner Gemeinde St. Georg bei. Langjährige Geistliche Begleiterinnen standen den neuen Beauftragten als Patinnen zur Seite und sprachen Segenswünsche aus. Roland Schmitz freute sich, dass auch viele Gäste aus den sechs Ortsgruppen an der offiziellen Feier teilnahmen. Er berichtete von der hervorragenden Tagung mit der Referentin Monika Altenbeck. Die Diplom-Theologin vom Bundesverband hätte zum Thema „Feministische Theologie“ gesprochen. Es sei darum gegangen, aus Frauensicht den Glauben anzuschauen. „Häng dich rein ins Netz, das Frauen trägt“, ging er auf das jüngste Motto zur großen Mitgliederwerbekampagne ein und wies auf sechs leuchtende, goldene Sterne, die an einem Netz vor dem Altar hingen. „Das kfd-Netz darf auch eine Seilschaft sein, wenn jemand in den Seilen hängt. Es hält, weil andere es tragen“, machte er allen Christinnen Mut. Christa Mertens hängte den neuen beauftragten Frauen eine Kette mit dem kfd-Abzeichen für Geistliche Begleiterinnen um. Sie erklärte: „Es gibt viele von diesen Abzeichen, die uns entgegen blitzen. Wir sind stolz darauf, dass mittlerweile über 150 Frauen im Diözesanverband Paderborn dieses Amt mit ihren Charismen gestalten.“ Die Bedeutung von Kreuz und Stern auf dem wertigen Abzeichen deutete sie so: „Es ist ein wiegendes Kreuz, weil Frauen es anders deuten. Es ist offen. Alle sind eingeladen, auf dem Weg mitzugehen. Der Stern leuchtet. Es kann noch so dunkel sein, es gibt immer ein Licht, um Gott zu folgen, wie die drei Weisen aus dem Morgenland. Stern und Kreuz, Geburt und Tod, umfassen das ganze Leben. Wo Gold ist, ist die Gegenwart Gottes heißt es in der Ikonenmalerei.“ Die offizielle Beauftragung von Geistlichen Begleiterinnen im Verband ist seit dem Jahr 2000 möglich. 2005 erteilte der Erzbischof die Zustimmung zur Festschreibung in der kfd-Satzung. Voraussetzungen sind die Mitgliedschaft in der kfd und die Zugehörigkeit zur Katholischen Kirche, Teilnahmen an einem theologischen Grundlagenkurs (wenn keine theologische Berufsausbildung oder Qualifikation vorliegt) und an einem Vorbereitungskurs des Verbandes sowie die Wahl bei der Mitgliederversammlung in der Pfarrgemeinde oder bei der kfd-Bezirkskonferenz.