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Wallfahrtskollekte: 13076,47 Euro an vier Frauenprojekte

< Beauftragungsfeier: sechs neue Geistliche Begleiterinnen
16.12.2015

Die stolze Kollekte von 13076,47 Euro kam bei der Wallfahrt ins Dortmunder Fußballstadion zusammen. Präses Roland Schmitz, die Vorsitzende Marlis Meermeier und die Geistliche Begleiterin Christa Mertens (hinten v.l.) vom kfd-Diözesanverband überreichten kürzlich vier Spendensummen an die stellvertretende kfd-Diözesanvorsitzende Inge Dahlbüdding-Heintel für „donum vitae“ in Hagen, Sybille Krämer und Margret Oberstadt vom Müttergenesungswerk im Bistum, Geschäftsführerin Ute Stockhausen vom SkF Lippstadt (vorne v.l.) und an die weltweit agierende Organisation „medica mondiale“.

13076,47 Euro spendete der kfd-Diözesanverband an vier Hilfsorganisationen für Frauen. Die stolze Summe ist das Ergebnis der Kollekte bei der Alternativen Wallfahrt. Sie führte im 100. Jubiläumsjahr nach Dortmund, dem Gründungsort des Paderborner Diözesanverbandes. Fast 6000 Frauen aus neun Regionen des Bistums pilgerten am 27. Juni in Deutschlands größten Fußballtempel, den Signal Iduna Park. Dort feierten sie mit der Geistlichen Begleiterin Christa Mertens und Präses Roland Schmitz vom kfd-Diözesanleitungsteam einen beeindruckenden Gottesdienst.

Kürzlich fand im Rahmen der Delegiertentagung in Soest die Spendenübergabe statt. Jeweils 2000 Euro gingen an zwei Projekte im Bistum, die vom Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Lippstadt und von der Staatlich anerkannten Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle „donum vitae“ in Hagen getragen werden. Den größten Anteil in Höhe von 5000 Euro erhielt das Deutsche Müttergenesungswerk. 4076,47 Euro übermittelte der kfd-Diözesanverband an die weltweit agierende Organisation „medica mondiale“, die von sexueller Gewalt betroffene Frauen in Kriegsgebieten unterstützt.

Das neue Angebot des SkF Lippstadt vereint ein Kinderlädchen mit einem Begegnungscafé. Es soll für alle offen sein, die nicht so viel Geld zur Verfügung haben. Geschäftsführerin Ute Stockhausen erklärte: „Wir erhoffen uns auch Kontakte und Netzwerke, die zwischen Flüchtlingen und Lippstädterinnen entstehen.“ Die stellvertretende kfd-Diözesanvorsitzende Inge Dahlbüdding-Heintel aus Hagen nahm den Scheck für „donum vitae“ entgegen. Beraterin Anke Stäter-Wypich ließ ausrichten, dass sie mit dem Geld Soforthilfe im Notfall leisten könne, denn verstärkt kämen Flüchtlinge und Migranten, die noch nicht in das Netzwerk vor Ort eingebunden seien. Die kfd gehört als Mitbegründerin zu den Trägergruppen des Müttergenesungswerkes. Die Außenvertreterinnen Sibylle Krämer und Margret Oberstadt, beide sind aktive kfd-Frauen, bekundeten große Freude über die hohe Summe, die im Erzbistum Paderborn einen Erdrutsch ähnlichen Einbruch des Sammelergebnisses für das Jahr 2015 verhindert hätte. Herzlich aber auch eindringlich forderten sie zu Sammlungen in den kfd-Gemeinschaften auf, damit die Mutter- sowie Vater-Kind-Kuren und die Auftank-Zeiten für pflegende Angehörige nicht an den selbst zu tragenden Nebenkosten scheitern würden.