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Abschied und Neubeginn im kfd-Diözesanvorstand

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24.02.2013

Die stellvertretende Diözesanvorsitzende Christa Florenz sowie die Vorstandsmitglieder, Monika Espert-Daute und Reinhild Schramm wurden Ende Januar im Rahmen der jährlichen Bezirksleiterinnen-Tagung aus dem kfd-Diözesanvorstand Paderborn verabschiedet. Zu einer beeindruckenden Feierstunde im Immaculata-Haus in Paderborn begrüßten die Vorsitzende Marlis Meermeier, Präses Roland Schmitz sowie die Moderatorinnen Katharina Brechmann und Gisela Jistel-Brosig die Familienangehörigen der drei Frauen und zahlreiche Bezirks- und Regionalleiterinnen. „Wir sitzen alle in einem Ruderboot. Hier muss die Schlagzahl stimmen und es ist wichtig, dass es in die gleiche Richtung geht. Stürme sind die Herausforderungen einer Wahlperiode. Die Leitlinien der kfd geben uns Orientierung“, formulierten Marlis Meermeier und Roland Schmitz ein schönes Sinnbild.

Die Laudatio auf Christa Florenz hielt die stellvertretende Bundesvorsitzende und ehemalige Diözesanvorsitzende Anne Mette. „19 Jahre, das ist eine ganze Generation. Ohne dich kann ich mir den Diözesanvorstand gar nicht vorstellen. Du hast so ansteckend gewirkt, so viele Frauen motiviert“, richtete sie den Blick zurück und erinnerte an herausragende Ereignisse wie den Großen Diözesantag in der Westfalenhalle Dortmund mit über 8000 Frauen. „Du warst im Vorstand immer die lebendige to-do-Liste“, so Mette weiter. Abschließend lobte sie die große Kompetenz von Christa Florenz als Satzungsfrau sowie in Steuer- und Finanzfragen, mit der sie sich auch auf Bundesebene erfolgreich eingebracht habe.

„In zwölf Jahren Vorstandsarbeit waren es die gesellschaftspolitischen Themen, die Monika Espert-Daute besonders am Herzen lagen“, berichtet Dr. Rosa Jahnen, Bildungsreferentin des kfd-Bundesverbandes, von vielen gemeinsamen Wegen. Neben dem Engagement in verschiedenen Arbeitskreisen sowie den Kooperationsseminaren zum inhaltlichen Bau des neuen kfd-Hauses nannte sie als Highlight das Modellprojekt „Einzigartig stark“ für alleinlebende Frauen. Die kfd habe sich als Vorreiter-Verband dieser wachsenden Gruppe angenommen. Nach dem kfd-Leitbild „Wir schaffen Raum Begabungen zu entdecken und weiter zu entwickeln“ habe Monika Espert-Daute Kunst als Mittel der Bildung angeboten.

Vier aktive Vorstandsjahre von Reinhild Schramm rückte die kfd-Verbandsbotschafterin Sybille Krämer ins Licht. „Frauen geben Kirche Zukunft. Bei dir ist das der Leitsatz“, listete sie vielfältiges Ehrenamt auf verschiedensten kfd-Ebenen auf, das Frauen in pastoralen Räumen stärkt. Die Angebote der Praxisbegleitung habe sie um den Werkstatt-Tag und die neue konzipierte Begleitung erweitert. Dazu sei unter ihrer Leitung ein Flyer erstellt worden. Als neues Mitglied im Diözesanausschuss blieben dem Verband ihre schönen geistigen Impulse und die soziale Zuwendung erhalten.

Begleitet von Standing Ovation nahmen die drei Frauen von den stellvertretenden Diözesanvorsitzenden Inge Dahlbüdding-Heintel und Katharina Brechmann Ehrenzeichen und Blumensträuße sowie von Gisela Jistel-Brosig und Diözesanreferentin Maria Schleyer wunderschöne Erinnerungsalben in Empfang.

Unter dem Motto „Abschied und Neuanfang“ stellte sich der zuvor gewählte Vorstand mit den Neuen Dorothee Brünger, Uta Fechler, Monika Schoen und Petra Tölle vor. Für die musikalische Bereicherung sorgte Nico Happe am Klavier.

Anschließend folgten die Gäste Christa Mertens und Präses Roland Schmitz zum Gottesdienst in die Mutterhauskapelle. Die Geistliche Begleiterin lud alle ein, umher zu gehen und sich beim Blick in aufgestellten Spiegeln ins Bewusstsein zu rufen: „Du bist der Weg in die neue Zeit“. Der Präses betonte, Frauen hätten das Recht als Geistliche Begleiterinnen zu wirken. „Ihr seid als lebendige Briefe Christi unterwegs“, stimmte er auf das Jahres-Thema ein: „Diakonisch Kirche sein. Gottes Liebe spürbar werden lassen“. An der Gitarre und mit Gesang begleiteten Julia Fisching-Wirth und Claudia Willeke den Gottesdienst. Der Sonntagvormittag endete mit einem festlichen Mittagessen.