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Im Alltag diakonisch Kirche sein

< kfd-Diözesanversammlung in Soest
17.11.2013

Beauftragung zu Geistlichen Begleiterinnen


Die Geistliche Begleiterin Christa Mertens und Präses Roland Schmitz vom Diözesanverband Paderborn beauftragten elf kfd-Frauen aus dem ganzen Bistum zu Geistlichen Begleiterinnen. Spirituelle Aufgaben in ihren Gemeinschaften übernehmen Bettina Schmidt, Monika Konegen, Beate Rasche-Schürmann, Birgit Rapp, Hanne-Lore Lux-Gerster, Mechthild Wohter (hinten v.l.), Elisabeth Wrede, Elke Koch, Birgit Jungmann-Lange, Michaela Kuczynski und Anne Hamelmann (vorne v.l.).

„Ihr seid unsere Empfehlungsschreiben. Ihr seid Briefe Christi, die wir dorthin entsenden, wo sie gelesen werden.“ Mit diesen Worten begrüßten Christa Mertens und Roland Schmitz elf Frauen aus dem ganzen Bistum, die mutig einen wichtigen Weg gehen. Die Geistliche Begleiterin des Diözesanverbandes Paderborn der kfd und der Diözesanpräses hatten zu einer Messfeier eingeladen, in deren Mittelpunkt die Beauftragung der neuen Geistlichen Begleiterinnen stand. Sie bildete den abschließenden Höhepunkt der diesjährigen Austauschtagung in der Katholischen Akademie in Schwerte.

„Im Diözesanverband sind inzwischen über 90 Geistliche Begleiterinnen im Amt. Sie stehen vor Ort im ganz normalen Alltag für eine diakonische Kirche ein. Papst Franziskus ermutigt die Gläubigen, dass nicht Reichtum zählt. Wir sollen das Besondere, was wir haben, einbringen“, sprach Roland Schmitz dem persönlichen Zuspruch eine große Bedeutung zu. Herzlich dankte er den „kfd-Männern“ und den „kfd-Familien“ sowie den kfd-Vorstandsfrauen aus den Gemeinden und Pastoralverbunden, die im Hintergrund die nötige Unterstützung leisten. Viele von ihnen und bereits offiziell tätige Geistliche Begleiterinnen nahmen an der Beauftragungsfeier teil.          

„Mut Gelassenheit und viel Freude“, wünschte Christa Mertens den Neuen bei ihren zukünftigen Aufgaben und hängte ihnen eine Kette mit dem kfd-Abzeichen für Geistliche Begleiterinnen um. Sie erläuterte die Bedeutung: „Ein wiegendes Kreuz: Frauen deuten es anders. Das Kreuz ist oben offen: Alle sind eingeladen, auf dem Weg mitzugehen. Ein Stern: Es kann noch so dunkel sein, es gibt immer ein Licht, dem wir zu Gott folgen, wie die drei Weisen aus dem Morgenland. Stern und Kreuz, Geburt und Tod, umfassen das ganze Leben. Die Bedeutung von Gold in der Ikonenmalerei: Wo Gold ist, ist die Gegenwart Gottes.“

Die offizielle Beauftragung von Geistlichen Begleiterinnen im Verband ist seit dem Jahr 2000 möglich. 2005 erteilte der Bischof die Zustimmung zur Festschreibung in der kfd-Satzung. In der Diözese Paderborn übernehmen inzwischen über 90 kfd-Frauen in ihren Gemeinschaften wichtige, spirituelle Aufgaben. Voraussetzungen für eine Beauftragung sind die Mitgliedschaft in der kfd und die Zugehörigkeit zur Katholischen Kirche, die Teilnahmen an einem theologischen Grundlagenkurs (wenn keine theologische Berufsausbildung oder Qualifikation vorliegt) und an einem Vorbereitungskurs des Verbandes sowie die Wahl bei der Mitgliederversammlung in der Pfarrgemeinde oder bei der kfd-Bezirkskonferenz.