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FrauenconZiel: Mix aus Vorträgen und Unterhaltung begeisterte

< Zum „Work-out“ für Frauen über den „kfd-Walk of Fame“
24.11.2015

„Meine soziologische Bestandsaufnahme führt direkt zu den Positionen der kfd“, erklärte Dr. Annette von Alemann. Die Soziologin an der Universität Köln gehörte zu den prominenten Gästen aus Politik, Wirtschaft und Kirche, die mit 450 Frauen im Paderborner Schützenhof den 100. Geburtstag des kfd-Diözesanverbandes feierten. Den Festvortrag beim „FrauenconZiel“ hielt Katja Dörner. Sie ist Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Die Tagung stellte das kfd-Diözesanleitungsteam unter folgendes Motto: „Die Vergangenheit bedenken, die Gegenwart bewusst gestalten und die Zukunft mutig erträumen.“ Beim Eintreffen schrieben die Besucherinnen ihre Namen auf goldene Sterne, die sie dann auf den langen, roten kfd-„Walk of Fame“ klebten. Sie waren äußeres Zeichen für die einzigartigen und unverwechselbaren Frauen mit ihren Gaben und Charismen.

„Spagat zwischen goldenem Herd und gläserner Decke“, lautete das Thema von Katja Dörner. Die kfd-Diözesanvorsitzende Marlis Meermeier und Moderatorin Brigitte Vielhaus, Leiterin der Abteilung Theologie und Kirche in der kfd-Bundesgeschäftsstelle, sahen in den Ausführungen der Politikerin zur Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Ehrenamt zahlreiche Forderungen der kfd bestätigt. Die Teilnehmerinnen waren begeistert von der Großveranstaltung zum Abschluss des Jubiläumsjahres, denn sie bot einen Mix aus interessanten Vorträgen und spitzenmäßiger Unterhaltung. Das ganze Jahr über hatten die Ideengeberinnen aus dem Diözesanleitungsteam mit Unterstüzung von Aktiven aus allen kfd-Ebenen viele publikumswirksame Aktionen gestartet. Dabei verknüpften sie die Events im ganzen Bistum mit der bundesweiten Mitgliederwerbekampagne „Frauen.Macht.Zukunft.“

„Wir rechnen bis Ende 2015 mit bis zu 2000 neuen Mitgliedern und nehmen den Schwung unseres Jubiläumsjahres mit“, verbreiteten Marlis Meermeier sowie ihre Stellvertreterinnen Katharina Brechmann und Inge Dahlbüding-Heintel beim FrauenconZiel Aufbruchstimmung. Die Besucherinnen konnten sich in drei Foren aktiv beteiligen. „Lebensfairläufe: Rolle rückwärts für die Frauen?“, lautete das Thema des Forums „Frauen.Macht.Arbeitswelten.“ Die provokative Frage stellten die Soziologin Dr. Annette von Alemann, Enthüllungs-Journalistin Caro Lobig und Dr. Heide Mertens, Leiterin der Abteilung Politik und Gesellschaft in der kfd-Bundesgeschäftsstelle. „Wenn wir bei unseren Einkäufen ausbeuterische Kinderarbeit, qualvolle Tierhaltung oder unumkehrbare Naturzerstörung boykottieren, müssen die Hersteller reagieren“, leitete Autorin Dr. Tanja Busse ihr leidenschaftliches Statement zum Forum „Frauen.Macht.Konsum. - Mit Shopping die Welt fairbessern“ ein. Moderatorin Kathrin Jäger begrüßte dazu auch Maria Anneken, die ehemalige Vorsitzende des Ständigen kfd-Bundesausschusses „Hauswirtschaft und Verbraucherfragen“. „Frauenmacht in der Kirche? Was Jesus immer schon wollte…“, stellten Dr. Christiane Florin, Redaktionsleiterin von „Christ & Welt“ und die Geistliche Begleiterin des kfd-Bundesverbandes Ulrike Göken-Huismann im Forum „Frauen.Macht.Kirche.“ zur Diskussion.

In den Pausen bildeten sich vor einem spirituell gestalteten Bereich lange Schlangen. Die Geistliche Begleiterin Christa Mertens und Präses Roland Schmitz vom Diözesanverband standen für Gespräche bereit und erteilten einen persönlichen „Segen to go“. Jede Menge Szenenapplaus gab es für die wunderbare Dr. Gisela Matthiae. Als „Adele Seibold“ kommentierte die Clownin und Theologin mit „spitzmündigem“, schwäbischen Dialekt alle Ereignisse des Tages. Riesige Beifallsstürme erntete das temperamentvolle Saxophonquartett „Sistergold“.

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