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Basistag in Gütersloh: "kfd hat Zukunft"

< Liboritag: kfd-Frauen singen und schwitzen
12.09.2018

„Neugierig auf die Zukunft?“ Dieser Frage gingen 135 Frauen in der Anne-Frank-Gesamtschule Gütersloh auf den Grund. Der kfd-Diözesanverband hatte wieder zu seinem beliebten Basistag eingeladen. Nach ereignisreichen Stunden lautete die gemeinsame Botschaft: „Die kfd hat Zukunft mit uns als Mitglieder und aktive Frauen. Die kfd hat Zukunft mit unseren Talenten, unseren guten Ideen und unserer Energie.“

Die Diözesanvorsitzende Katharina Brechmann begrüßte die Teilnehmerinnen aus dem ganzen Bistum. Mit Birgit Pollmann (kfd-Beraterin für Verbandsfragen) holte sie die biblische „Frau am Jakobsbrunnen“ in die Wort-Gottes-Feier und machte den Frauen Mut, immer wieder „Brunnenzeiten“ einzulegen um den eigenen Sehnsüchten nachzuspüren. Musikalisch begleitet wurden die Impulse von Barbara Sandfort mit ihrer Gitarre.

Mechthild Burk vom kfd-Bundesvorstand moderierte eine Talk- und Diskussionsrunde. Bereit für einen Blick in die Kristallkugel und somit in die spannende Zukunft von Frauen, Kirche und Ehrenamt zeigten sich neben Katharina Brechmann die stellvertretende Bundesvorsitzende Dr. Agnes Wuckelt und Monika Mertens vom kfd-Bundesvorstand, die kfd-Beraterin für Verbandsfragen Ulla Schmid und die kfd-Praxisbegleiterin Florence Stahl. Katharina Brechmann erläuterte, ein gutes Netzwerk würde die kfd auf vielen Ebenen verbinden. „Die Zukunft soll man nicht voraussehen, sondern möglich machen“, zitierte sie den Autor Antoine de Saint-Exupéry. Ulla Schmid berät Gemeinschaften vor Ort und hört bei vielen Begegnungen erstaunte Reaktionen: „Ah, das habe ich gar nicht gewusst.“ Sie betonte: „Wir müssen uns mit der Größe unseres Verbandes und unseren Themen viel mehr ins Gespräch bringen.“ Florence Stahl umriss ihre Aufgabe als Praxisbegleiterin: „Frauen in Vorständen zeigen, wie sie ihren Job und die Freude und Leidenschaft ihres Ehrenamtes miteinander verbinden können.“ Sie plädierte eindringlich für ein hohes Maß an Toleranz und Offenheit. Monika Mertens bezeichnete kfd-Vorgängerinnen, die sich für den Schutz von Frauen auf den Weg gemacht haben als Säulen des Verbands. „Wir werden von der Politik wahrgenommen“, nannte sie den Einsatz für Lohngerechtigkeit und die aktuellen Unterschriftenaktionen für die Mütterrente. Prof'in Dr. Agnes Wuckelt erläuterte, asiatische und afrikanische Frauen würden sich für sozialpolitische Themen einsetzen. In Europa ginge es um Dienste und Ämter für Frauen in der Kirche. „Wir sind Zukunft von Kirche und die kfd ist Kirche. Darum arbeiten wir weiter daran, diese Ungleichheit zu beseitigen“, beschrieb sie den kommenden Weg. Katharina Brechmann bestätigte: „Das Bistum merkt, dass es an uns Frauen nicht vorbeikommt. Der kfd-Diözesanverband ist mit 103.000 Mitgliedern der stärkste Verband. Vor Ort tragen wir die Kirche in 600 Gemeinschaften. Vertreterinnen der Arbeitsgemeinschaft (AG) der Frauenverbände im Erzbistum Paderborn waren 2017 beim Diözesanen Forum in Unna dabei, als es in einem Workshop um die Zukunft der Frauen im Bistum ging. Erzbischof Hans Josef Becker ist es ein wichtiges Anliegen die Frauenförderung im Blick zu haben. Im Oktober lädt er zur ersten Frauenkonferenz nach Paderborn ein. Die Frauen der AG wollen mit dem Bischof über ihre Ehrenämter, Ziele und Visionen ins Gespräch kommen.“ Weiter kündigte die Diözesanvorsitzende an: „Damit Ehrenamt eine Zukunft hat, braucht es gute Rahmenbedingungen, Fortbildungsmöglichkeiten und Wertschätzung. Die kfd wird ihre 18-jährige Erfahrung mit dem Amt der Geistlichen Begleiterinnen einbringen und hofft auf Stärkung und Verknüpfung mit anderen Verbänden auf Bistumsebene.“

 

Der Tag bot aber auch informative Mitmachaktionen in 14 Workshops. Um zeitgemäße Leitungsarbeit ging es bei der kfd-Beraterin für Verbandsfragen Marianne Flottmeier. Bei Florence Stahl beschäftigten sich die Frauen mit dem Neustart von Vorständen. Die beiden stellvertretenden Diözesanvorsitzenden Inge Dahlbüdding-Heintel und Petra Tölle gaben Anregungen zu kfd-Aktionswoche. Neue Ideen für kfd-Mitarbeiterinnen stellte Claudia Brüser-Meyer vom Bundesvorstand vor. Tipps rund um das Engagement für das Müttergenesungswerk gab Elisabeth Bungartz vom kfd-Diözesanverband Köln. Über eine frauengerechte Gesellschaft diskutierten Monika Mertens und kfd-Diözesanreferentin Marita Melzer mit interessierten Frauen. Informationen zum Weltgebetstag aus Slowenien hielt Dorothee Brünger vom kfd-Diözesanleitungsteam bereit. „Frauen in Kirche“ lautete das Workshop-Thema der Theologieprofessorin Dr. Agnes Wuckelt. Johanna Magiera-Rammert zeigte auf, wie Frauen experimentelle Gottesdienste gestalten können. Beschwingt sangen sich die Teilnehmerinnen mit Barbara Sandfort in die Zukunft. Frau-und-Mutter-Hefte dienten kfd-Diözesangeschäftsführerin Gisela Jistel-Brosig und Erzieherin Birgit Pollmann als Material für kreatives und nachhaltiges Basteln. Eine einfache und effektive Mitgliedergewinnung brachte Ulla Schmid ihren Zuhörerinnen nahe. Gute Karten für ein gutes Ehrenamt legte Mechthild Burk aus. Wie das kfd-Image mit ausdrucksstarken Pressfotos gewinnt, vermittelte Regina Brucksch vom Diözesanbüro.

Das Tagesmanagement lag in den Händen von kfd-Diözesanreferentin Maria Schleyer sowie Dorothee Brünger, Inge Dahlbüdding-Heintel und Petra Tölle. In den Pausen stand Monika Bunsen vom kfd-Diözesanleitungsteam für Fragen rund um das kfd-Netzwerk sowie zur Homepage und zu Facebook zur Verfügung. Martina Feldmann und Gisela Jistel-Brosig betreuten die Infowand „Nachhaltige Ausflugsziele“. Blickfang war die kfd-Ausstellung „Gut behütet“ von Katharina Brechmann und Dorothee Brünger. Luisa Tölle und Verena Neugebauer hielten viele Angebote im kfd-Shop bereit. Um die Mahlzeiten kümmerten sich die kfd-Bezirksteams aus Gütersloh und Wiedenbrück.

Bilder vom Basistag 2018 hier