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| kfd verwandelt |
20.05.2010 |
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Mehr als 2400 kfd-Frauen konnte Diözesanvorsitzende Marlis Meermeier zum kfd-Tag auf der NRW-Landesgartenschau in Hemer begrüßen. Sie erlebten einen zauberhaften Tag in einem Parkgelände, das selbst den Zauber der Verwandlung erlebt hat: von einem Kasernengelände zu einem erholsamen Garten. An verschiedenen gartenbaulichen Attraktionen des Geländes erwarteten die Besucherinnen sechs kfd-Erlebnispunkte.
Am „Himmelsspiegel“, einem Wasserplatz, in dem sich der - an diesem Tag leider eher graue – Himmel spiegelt, konnte das Publikum in einer Mitmachgeschichte nacherleben, wie Frauen durch Jahrhunderte hindurch kreativ und ideenreich anstehende Schwierigkeiten bewältigen. Dass sie heute diese Kreativität ebenfalls in sich tragen, entdeckten sie beim Blick in den Spiegel, den alle Teilnehmerinnen als Überraschungsgeschenk bekommen hatten. „Der Himmel spiegelt sich in Dir“ war das Offene Singen betitelt, bei dem die Musikerin und Entertainerin Bea Nyga zusammen mit dem eigens für diesen Tag gebildeten Projektchor die Gartenschaubesucherinnen begeisterte.
Fast alle kfd-Frauen bestiegen Stufe um Stufe die lange Himmelstreppe, die mit 343 Stufen auf den Jüberg führt. Mitten auf der Treppe schilderte Kabarettistin Ulrike Böhmer als „Erna auf der Kirchenleiter“ mit heiterem Ernst ihre Erlebnisse als Frau in der Kirche.
An einem weiteren kfd-Erlebnispunkt wurde in der unterhaltsamen Quizshow „Prima fürs Klima“ deutlich, dass Frauen im Alltag als Verbraucherinnen einiges tun können, damit unser Klima Gewinner bleibt, so dass auch in Zukunft zauberhafte Gärten in unserer Region wachsen können. Mit meditativen Impulsen wanderten dann die Teilnehmerinnen durch den „Irrgarten“ aus Buchenhecken. Gut, dass es – wie im Leben – einen roten Faden gab, der den Weg wies, so dass alle am Ziel in der Mitte ankommen konnten.
Am „Gärtnermarkt“ konnten die Frauen ihren Blick auf den weltweiten Handel richten und in der Ausstellung Fair Flowers sehen, unter welch schlechten Bedingungen für Frauen die Blumenproduktion in Kolumbien stattfindet. An diesem Beispiel wurde deutlich, dass Fairer Handel, für den sich die kfd einsetzt, ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer gerechteren Welt ist.
Wer sich zwischendurch erholen wollte, konnte dies am Haus der Kirchen „Paradies und das“ in der kfd-Oase tun, die die kfd-Frauen des gastgebenden Bezirkes Iserlohn gestaltet haben. Bequeme Liegestühle, entspannende Bewegung und selbstgemachte Pralinen trugen dazu bei, das die kfd als „süße Versuchung“ erlebt wurde.
Seinen Abschluss fand der kfd-Tag auf der Landesgartenschau mit dem Gottesdienst zum Thema „Gott legte einen Garten an … Vom Glauben, der verwandelt. Diözesanpräses Roland Schmitz ermutigte die Frauen in der Predigt zu einem zu einem langatmigen und auch kritischen Engagement zum Wohl der Menschen. Denn, damit Glauben wachsen könne, brauche er, wie Pflanzen im Garten, gute Bedingungen, zu denen Frauen mit ihren Charismen beitragen können.
Überwältigend war für die kfd-Frauen das Erlebnis, den Tag zusammen mit so vielen kfd-Frauen zu erleben. Unter all den Besuchern der Gartenschau trafen sie überall auf weitere kfd-Frauen, die am kfd-Bändchen, das alle trugen erkennbar waren. Den übrigen Besuchern begegnete die kfd in der Gartenschau als ein Frauenverband, der mit seinen Themen und Ideen mitten im Leben steht.
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