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August 2016

Eine Botschaft ohne Sprache

Foto: acorea/photocase.com

„Ihr habt doch geschmeckt, dass Gott freundlich ist.“ Petrus 2,3

Unsere Felder und Gärten sind voll gereifter Früchte; Süße Beeren an den Sträuchern                  frische Kräuter          knackiger Salat              buntes Gemüse               Zeit der Ernte                 Zeit, sich alles schmecken     zu lassen.

Schmecken, das ist viel mehr als nur Essen. Es ist Kochen und Abschmecken. Neue Rezepte ausprobieren, an die Menschen denken, für die ich gerade koche; an einem Tisch sitzen, Tischgespräche.

Es sich schmecken lassen, ist in einem tiefen Sinn Lob Gottes. Im Wahrnehmen des Süßen, Sauren, Herben – im Sehen der bunten Farben - im Segnen der Gaben, der Tischgemeinschaft – in der Freude über all das.

Liebe geht durch den Magen – so sagt ein Sprichwort und so könnte es auch als Resümee des Petrussatzes lauten: Gott will uns mit all den Nahrungsmitteln auf den Geschmack bringen, zu erkennen, dass er uns Gutes tun will.

Vielleicht ist auch die Kräuterweihe zum Fest Mariä Himmelfahrt am 15. August in diesem Zusammenhang zu sehen. Gott will unser Heil, er lässt Heilkräuter wachsen, damit wir durch sie erfahren, dass wir uns als seelisch und körperlich „heile“ Menschen erleben sollen.

 

Christa Mertens

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