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April 2015

Im Kreuz ist Heil,......

Foto: M. Schoen

im Kreuz ist Leben, im Kreuz ist Hoffnung, diesen Satz aus der Karfreitagsliturgie kennen wir alle, sprechen ihn mit, aber sehen wir das immer so?

Das Kreuz ist uns ein vertrautes Zeichen. Wir denken da sicher an die Kreuze, die in unseren Zimmern, in Kirchen usw. hängen und das Symbol unseres Glaubens darstellen.

In den Sinn kommen mir auch Worte, die mit Kreuz in Verbindung stehen: Kreuzweg, Straßenkreuzungen, Kreuz tragen, Kreuzschmerzen, Kreuzfeuer…

Es gibt dann die Redewendungen, die Situationen ausdrücken: „Unsere Wege kreuzen sich“, „jemand hat es im Kreuz“, „jemand trägt ein Kreuz“, „mein Plan wurde durchkreuzt“... 

Auf meinem Weg in die Stadt an einer „Kreuzung“ stehen zwei kleine Holzkreuze mit den Vornamen Nina und Sebastian. Sie sind sicher aufgestellt von den Familien und Freunden. Es sind junge Menschen, die so nicht gehen sollten. Das wirft die Frage auf an mich und vielleicht an viele, die vorbei kommen, was bleibt, wenn wir nicht mehr sind, was kommt und wohin gehen wir. Es gibt Menschen, die dort Kerzen anzünden, das ist für mich ein Zeichen, dass es schwer ist innerlich los zu lassen, ja zu sagen zum Kreuz, zum Heil und neue Hoffnung zu haben, um Frieden zu finden. Wenn jemand ein Kreuz zu tragen oder einen Kreuzweg zu gehen hat, dann ist das meist mit sehr Schwerem, Leidvollem verbunden. Kreuze empfinden wir immer als von außen auferlegte Schwierigkeiten, denen wir nicht ausweichen können, die uns im Innersten treffen und betreffen.

Mit dem Zeichen des Kreuzes verbinden sich aber auch positive Gedanken. Mit dem Kreuzzeichen segnen wir uns und andere. Das Pluszeichen ist ebenfalls ein Kreuz.

Ich bete: Jesus, du hast dich festnageln lassen, um uns zu befreien von allem, was uns lähmt. Ich möchte dem Kreuz und Leid anderer nicht aus dem Weg gehen, sondern es mittragen. Osterfreude soll von mir ausstrahlen. 

 

Monika Schoen

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